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Klettererdbeere – lecker und dekorativ

Erdbeeren gehören zu den Deutschen liebsten Früchten. Eine besondere Sorte der Erdbeerpflanzen ist die Klettererdbeere. Sie wächst nicht am Boden, sondern an einer Rankhilfe nach oben.

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Eigentlich fast jeder mag Erdbeeren. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele sie in ihrem Garten oder auf dem Balkon anpflanzen. Normalerweise wachsen Erdbeerpflanzen auf Bodenhöhe. Anders sieht es bei der Klettererdbeere aus, denn sie wächst ähnlich wie andere Kletterpflanzen in die Höhe. Ideal ist es, wenn sie eine Rankhilfe als Unterstützung hat. Die besonders ertragreiche Erdbeersorte wächst nicht nur im Garten, sondern auch im Kübel auf Terrassen und Balkonen. Einen außergewöhnlich großen Ertrag bringt die Klettererdbeere der Sorte „Hummi®“, die bei Hobbygärtnern sehr beliebt ist.

Klettererdbeere – pflanzen & pflegen

Besonders an der Klettererdbeere ist die Möglichkeit, sie auch auf Balkonen oder Terrassen in Kübeln wachsen zu lassen. Sie besitzt im Gegensatz zur klassischen Erdbeerpflanze noch einen weiteren Vorteil, sie trägt wesentlich länger Früchte und ist deshalb auch ertragreicher. Sie kann den ganzen Sommer über die Familie mit den leckeren Früchten versorgen. Wer die Vorlieben der Klettererdbeere kennt, wird mit einem reichen Ertrag während der ganzen Sommermonate belohnt. Wichtig für eine gute Ernte sind nicht nur der passende Standort, sondern auch der Pflanzabstand und die Versorgung mit Wasser sowie mit Nährstoffen.

Standort – sonnig bis halbschattig

standort Die Klettererdbeere benötigt zum Wachsen einiges an Kraft und Energie, weshalb es wichtig ist, dass sie ausreichend hell steht. Dabei benötigt sie ab und an auch Schatten, ein optimaler Mix aus hell und dunkel ist optimal, um die Pflanze wachsen zu lassen und einen guten Ertrag beim Ernten zu erreichen.

Pflanzenabstand – 15 bis 25 cm

pflanzabstand Ein Pflanzabstand von 15 bis 25 Zentimeter ist für Pflanzen der Klettererdbeere optimal. Nur so ist es möglich auf Dauer gesunde und kräftige Pflanzen sein Eigen zu nennen. Wird die Klettererdbeere im Kübel gepflanzt, so ist es wichtig, dort immer nur eine Erdbeerpflanze einzusetzen, da sie sich sonst nicht ausreichend entfalten kann. Folge davon wären dann eine minimale oder gar keine Ernte.

Wuchshöhe – bis zu 150 cm

wuchshoehe Steht die Klettererdbeere optimal und hat sie genügend Wasser und Nährstoffe zur Verfügung kann sie ohne Probleme eine Höhe von 1,50 Metern erreichen. Nicht nur im Garten schießt sie so nach oben, sondern auch dann, wenn sie im Kübel steht. Bei dieser Größe sind die Stengel der Klettererdbeere nicht stark genug, um das Eigengewicht zu tragen. Deshalb ist es unbedingt nötig, sie mit einer Rankhilfe zu unterstützen. Diese ist immer wieder an die Höhe der Erdbeerpflanze anzupassen, weil sie ansonsten abknickt und nicht optimal weiterwachsen kann.

Blütezeit – Juni bis September

bluetezeit Bei der Klettererdbeere handelt es sich um eine Sorte, die besonders lange Früchte trägt. Ihre Blütezeit hängt teilweise auch von den Wetterbedingungen ab. Trotzdem ist die Hauptblütezeit von Juni bis September anzusetzen.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Viel Aufmerksamkeit benötigt die Klettererdbeere nicht, deshalb ist der Pflegeaufwand gering. Trotzdem ist sie regelmäßig zu gießen und zu düngen, was aber mit einem Flüssigdünger im Gießwasser schnell von der Hand geht. Damit der Ertrag steigt, kann der Gärtner der Klettererdbeere etwas mehr Aufmerksamkeit schenken und bis Juni die entstehenden Blüten wegknipsen.

Wasserbedarf – gering bis mittel

waesserung Die Klettererdbeere hat einen geringen bis mittleren Wasserbedarf. Staunässe mag diese Erdbeersorte genauso wenig wie ihre Verwandten, feuchte Erde hingegen schon. Bekommt die Klettererdbeere zu wenig wasser, sinkt der Ertrag. Austrocknen sollte die Erde nicht, weil das den Pflanzen definitiv Schaden zufügt.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Erhält die Klettererdbeere ausreichend Pflege durch den Gärtner, kann dieser sich über mehrere Jahre an ihr erfreuen. Dafür ist nicht nur genügend Wasser und Dünger nötig, sondern auch die richtige Behandlung vor den kalten Wintertagen.

Klettererdbeeren überwintern

winterhart Grundsätzlich ist die Klettererdbeere winterhart. Allerdings benötigt sie in unseren Breitengraden einen zusätzlichen Schutz, weil sie bei Temperaturen unter fünf bis zehn Grad Celsius schaden nehmen kann. Pflanzen die im Garten ausgesetzt wurden, sollte der Gärtner mit Vlies abdecken und auf der Erde Laub ablegen. Kübelpflanzen hingegen, überwintern am besten in einem kühlen und dunklem Raum – beispielsweise im Keller.

Erntezeit – Juni bis September

erntezeit Bei der Klettererdbeere ist die Erntezeit relativ lang. Je nach Witterung kann sie von Juni bis September Erträge bringen, bei milden Temperaturen auch noch etwas länger. Wichtig für einen hohen Ertrag ist das Wegknipsen der Blüten bis zum Juni, da diese der restlichen Pflanze sonst zuviel Energie entziehen, die sie zum Wachsen braucht.

Vermehrung der Klettererdbeere

Im Gegensatz zu anderen Obst- oder Gemüsepflanzen lässt sich die Klettererdbeere relativ leicht vermehren. Hierfür benötigt der Gärtner lediglich eine ausgewachsene Pflanze, die Triebe ausgebildet hat. Dieser ist von der Pflanze mit einem sauberen Schnitt abzutrennen und danach ins Wasser zu stellen. Nach einiger Zeit bilden sich Wurzeln an dem Trieb der Klettererdbeere aus. Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Trieb in einen Topf zu pflanzen. Wichtig ist es, jetzt darauf zu achten, dass der Setzling genügend Nährstoffe und Wasser bekommt. Ist dies der Fall, dann wird er sich prächtig entwickeln.

Düngen und Pflanzsubstrat

Der Boden, in dem die Klettererdbeere steht ist genauso wichtig wie der richtige Dünger. Ein sauberes und nicht zu kalkhaltiges Erdreich ist wichtig, damit die Pflanze gut gedeiht. Für Erdbeerpflanzen gibt es im Handel spezielles Düngemittel, welches sich auch für die Pflege der Klettererdbeere optimal eignet. Ideal ist hier Flüssigdünger, der sich vorab mit dem Gießwasser mischen lässt. Düngen bitte nur während der Wachstumsphase, da die Klettererdbeere in dieser Zeit die meiste Energie benötigt.

Krankheiten und Schädlinge

Grundsätzlich ist die Klettererdbeere eine relativ robuste Pflanze, allerdings gibt es einige Schädlinge, die sich gerne auf ihr festsetzen. Sie sind allerdings meist leicht zu bekämpfen. Hauptsächlich stellen sich Krankheiten an der speziellen Erdbeerpflanze ein, wenn sie nicht die richtige Pflege bekommt, deshalb ist es wichtig sich gut um die Erdbeere zu kümmern.
 
Grauschimmel ist eine häufige Erkrankung aller Erdbeerpflanzen. Er befällt direkt die Früchte und lässt sie grau und schimmlig wirken. Ebenso wie die Wurzelfäule lässt sich der Grauschimmel auf Staunässe zurückführen. Leider ist es schon zu spät, wenn sich diese Krankheiten an der Klettererdbeere bemerkbar machen, denn dann lässt sich die Pflanze im Normalfall nicht mehr retten und stirbt ab. Deswegen ist es immens wichtig, Staunässe an Erdbeerpflanzen zu vermeiden.
 
Anders sieht es hingegen mit der Weiß- oder Rotfleckenkrankheit und dem Befall des Erdbeerblütenstechers aus. Sie lassen sich mit chemischen Mitteln aus dem Fachhandel normalerweise wirkungsvoll bekämpfen. Ein Befall mit dem Erdbeerblütenstecher lässt sich selbst für den Laien gut erkennen, denn er zerfrisst die Blätter der Klettererdbeere. Bei der Rot- und Weißfleckenkrankheit hingegen, zeigen sich, wie der Name eigentlich schon sagt, rötliche und weiße Flecken auf den Blättern der Erdbeere.